TEILNEHMER

Moritz Bellers Dipl. Ing. Landschafts- und Freiraumplanung. Moritz Bellers ist 1980 in Münster, Westfalen geboren. Seit Juli 2010 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Landschaftsplanung und Ökologie an der Universität Stuttgart. 
Zwischen 2004 und 2005 Studium Landschaftsarchitektur an der Universiteit Wageningen WUR/Nederlands und zwischen 2002 und 2008 Studium Landschafts- und Freiraumplanung an der Leibniz Universität in Hannover. Von 2009 bis 2011 war er angestellt im Büro Urbane Gestalt, Landschaftsarchitekten in Köln. Seit 2011 Mitglied in der Forschungsgruppe Baubotanik an der Universität Stuttgart. Aktuell gibt er, zusammen mit Ferdinand Ludwig (IGMA – Uni Stuttgart), ein Seminar zur Erforschung der Stadtlandschaft Stuttgart.
Moritz Bellers beim flanerie-festival: Ihr seid ja so charakterlos!

Demian Bern │ Gestalter, Forscher, Aktivist. Demian Bern ist 1980 in Filderstadt geboren, lebt und arbeitet in Stuttgart. Er arbeitet seit 2005 als selbständiger Grafikdesigner, schwerpunktmäßig für Kunst- und Kultureinrichtungen. Bern gründete 2008 die EXP.edition zur Herausgabe experimenteller Publikationsformen, Förderung junger internationaler Künstler und als mobiles Projektforum. Er ist außerdem Mitbegründer des Interventionsraum e.V., einer Ausstellungs- und Projektplattform, und Initiator der Ad-hoc Künstlerresidenz “Utopia Parkway” in Stuttgart im Frühjahr 2011.
2008 erhielt Bern ein DAAD-Stipendium für einen Forschungsaufenthalt in Rotterdam und ist 2009/2010 und 2011 Stipendiat an der Akademie Schloss Solitude. Auszeichnungen für seine Gestaltung erhielt er mit dem Förderpreis für Buchgestaltung und Medienentwicklung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, dem iF Award, Red Dot Award und dem Förderpreis für junge Buchgestalter der Stiftung Buchkunst.
Demian Bern studierte von 2001 bis 2002 Kommunikationsdesign an der Academie Beeldende Kunsten Maastricht/Niederlande und von 2002 bis 2008 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.
Weitere Informationen unter:
http://www.exp-edition.com/
Demian Bern beim flanerie-festival: Irritation – und dann?
& Lasst uns Allianzen schmieden!

Daniel Bonilla-Torres │ In Ponce, Puerto Rico geboren, studierte Daniel Bonilla-Torres zunächst Theologie und Politische Wissenschaft.
Später absolvierte er eine Ausbildung als Fagottist, Chor- und Orchesterleiter am Conservatorio de Música de Puerto Rico. Es folgte eine Opernausbildung an der Manhattan School of Music in New York. Gesangsstudium mit Prof. Sra. Angeles Otein in Puerto Rico und weiter mit Prof. Gabor Carelli in New York; ergänzend hierzu Studium in Interpretation mit den Professoren Georg Schick, Anton Coppola und Otto Herz. Sein Operndebut erfolgte 1971 an der New Jersey State Opera in Verdi‘s “Atilla” in der Partie des Leone. Es folgten weitere Engagements in den USA.
Seit 1976 ist Daniel Bonilla-Torres in Europa tätig, u.a. an der Züricher Oper, der Stuttgarter Staatsoper und dem Nationaltheater München. Lieder- und Konzertabende in Deutschland, der Schweiz, Dänemark, Frankreich, Schweden, den Niederlanden, USA und Lateinamerika. Als freischaffender Opern- und Konzertsänger wirkt er auf der Bühne auch als Schauspieler mit.
Daniel Bonilla-Torres ist Träger des Preises Lucrezia Borgia der Spanischen Regierung, Kathryn Long Stiftung der Metropolitan Operahause Assoc. und des Opernpreises des puertorrikanischen Instituts von Puerto Rico in New York.

Weitere Informationen unter: www.daniel-bonillatorres.de
Daniel Bonilla-Torres beim flanerie-festival: City-Trip

Dr. Anja Dauschek │ Dr. Anja Dauschek (1966), studierte Sozialwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Museum Studies an der George Washington University, Washington D.C und promovierte im Fach Volkskunde an der Universität Hamburg. 2000 – 2006 war sie Beraterin bei der international arbeitenden Museumsberatung LORD Cultural Resources und leitete des Büro Berlin. Seit 2007 als Leiterin des Planungsstabes verantwortlich für den Aufbau des Stadtmuseums in Stuttgart. Veröffentlichungen u. a. Museen neu denken. Perspektiven der Kulturvermittlung und Zielgruppenarbeit (Bielefeld, 2008).
Dr. Anja Dauschek beim flanerie-festival: Ihr seid ja so charakterlos!

Marco Dzebro │ Der Autor Marco Dzebro wurde irgendwo geboren und verfiel einige Zeit später der schlechten Angewohnheit des Schweigens, da er mit allem, was er der Gesellschaft zu sagen hatte, vor seinem dreißigsten Lebensjahr fertig geworden war. Nach der Schule versuchte er sich in verschiedenen Jobs, bevor er einige Zeit in New York verbrachte und mit seinem alten Hobby, dem Geschichtenschreiben, ernst machte. Derzeit schreibt er regelmäßig für das Fantasy Filmfest und bereitet seinen zweiten Roman und ein Drehbuch vor. Sein Kopf lebt irgendwo in Deutschland, sein Herz in New York.
Marco Dzebro beim flanerie-festival: Dorian. Ein Scheitern in Postkarten

Leon Filter & Florian Clewe / Stuttgart12 │ Die Stuttgarter Film & Video Studenten Leon Filter und Florian Clewe sind Teil des künstlerischen Forschungsprojekts Stuttgart12. Dieses erforscht die Grenzen zwischen Film und Internet, siedelt diese Forschung in einer virtuellen Geografie an und vermischt dabei dokumentarische und fiktionale Aspekte.
Weitere Informationen unter: www.Stuttgart12.org  
Leon Filter & Florian Clewe beim flanerie-festival: Lichtspielstraßen

Benjamin Frick │ Benjamin Frick ist 1986 in Düsseldorf geboren, in Grenoble (Frankreich) aufgewachsen und studiert seit 2004 Architektur in Stuttgart. Nach einem Erasmusjahr in Istanbul (2008-2009), machte er ein Praktikum bei Raumlaborberlin in dessen Rahmen das partizipative Projekt Open House in Anyang/Süd-Korea entstand. Im vergangenen Semester (2010/2011) absolvierte er sein Diplom Stadtschleicher Ausstattung: eine Box, die sich auf unterschiedliche Weise mit der subjektiven Stadtwahrnehmung und dem Flanieren beschäftigt. Mehr Informationen unter: www.stadtinderstadt.tumblr.com
Benjamin Frick beim flanerie-festival: Irritation – und dann?

Dr. Stephanie Gomolla │ Stephanie Gomolla (geb. 1976 in Düsseldorf) studierte Romanistik und Germanistik an den Universitäten Düsseldorf, Nantes und Saarbrücken und promovierte an der Universität des Saarlandes über die Figur des Flaneurs. Ihre Studie Distanz und Nähe. Der Flaneur in der französischen Literatur zwischen Moderne und Postmoderne wurde 2009 bei Königshausen & Neumann in Würzburg veröffentlicht. Derzeit unterrichtet Stephanie Gomolla die Fächer Französisch und Deutsch an einem saarländischen Gymnasium und ist als Dozentin für die Didaktik der romanischen Sprachen (Französisch und Italienisch) an der Universität des Saarlandes tätig.
Dr. Stephanie Gomolla beim flanerie-festival:
Ihr seid ja so charakterlos!

Frank Gwildis │ 1963 in New Delhi/ India geboren und in Himachal Pradesh im Norden Indiens aufgewachsen, seit Sommer 1969 in Deutschland, Schulzeit bis Abitur in Göttingen (Niedersachsen), Architekturstudium (ab 1983/ 84) an der Universität Karlsruhe, Auslandsaufenthalte (u.a. ASA-Stipendium der CDG in Indien), Jobs in Architekturbüros und im Stadtplanungsamt Karlsruhe, Diplom mit Vertiefung Stadtplanung 1993/94.
Erste Architektur- und Planungsbüroerfahrungen ab Mitte der Neunziger Jahre in Karlsruhe, später in Stuttgart. Eintrag in die Architekten- und Stadtplanerliste der Architektenkammer Baden-Württemberg. Städtebaureferendariat (Zweite Staatsprüfung) beim Land Baden-Württemberg 1998-2000, Regierungsbaumeister.
Acht Jahre Stadtplaner in Mannheim (2000-2008), hier Leiter der Projektgruppe Planen & Bauen 2007, u.a. zuständig für die städtebaulichen Projekte zum Stadtjubiläum Mannheim 2007 (7/2000-12/2007), sowie Leiter der Projektgruppe urbaneprojekte im Fachbereich Städtebau der Stadt Mannheim (1/2008-9/2008) und u.a. der städtebaulichen Projekte „EKI-Mannheim“ und „blau_Mannheim_blau“.
Seit Oktober 2008 als Stadtentwicklungsplaner im Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung der Landeshauptstadt Stuttgart tätig, Abteilung Stadtentwicklung, hier zuständig für den Bereich Wirtschaft (Themenfelder: u.a. Einzelhandel, Gewerbe, Kreativwirtschaft).
Frank Gwildis beim flanerie-festival: Lasst uns Allianzen schmieden!

Wolfgang Hermann │ Wolfgang Hermann ist in Bregenz/Österreich geboren. Studium der Philosophie und Germanistik in Wien, Promotion mit einer Arbeit über Hölderlin. Er ist seit 1987 freier Schriftsteller. Zahlreiche Reisen mit längeren Aufenthalten, u.a. auf Sizilien, in Tunesien, in New York. Von 1996 bis 1998 Universitätslektor an der Sophia Universität/Tokyo. Lesereisen durch Japan und Korea.
Auswahl an veröffentlichter Literatur: Mit dir ohne dich (2010), In Wirklichkeit sagte ich nichts. Erzählungen (2010), Konstruktion einer Stadt: Versuche (2009), Herr Faustini und der Mann mit Hund (2008), Paris Berlin New-York. Verwandlungen (2008), Herr Faustini verreist (2006), Das Gesicht in der Tiefe der Straße. Momente einer Stadt (2004), Schlaf in den Fugen der Stadt (1993), Die Farben der Stadt (1992).
Auszeichnungen, u.a.: Preis der Jürgen Ponto-Stiftung (1987), Anton Wildgans-Preis (2006) und Förderungspreis zum Österreichischen Staatspreis für Literatur (2007).
Mehr Informationen unter: www.wolfganghermann.at
Wolfgang Hermann beim flanerie-festival: Miniaturen einer Stadt

Anja Junghans / die urbanauten │ M.A. Kultur- und Medienwissenschaften; Masterarbeit “Der Flashmob – Strategie der Sichtbarkeit und Evidenz”; eigene kulturelle Projekte im und über den Stadtraum, u.a. ein Film über die Kleist-Festtage in Frankfurt/Oder; seit Sommer 2008 bei den urbanauten.
“die urbanauten” – ein Netzwerk urbaner Kultur aus München – entstanden 2001 als interdisziplinärer und studentischer Debattierclub für öffentliche Räume und Stadtentwicklung. Seit 2003 haben sie ihre Diskussionen zunehmend für ein breites Publikum geöffnet: Mit öffentlichen Debatten und Vorträgen, mit Experimenten und Exkursionen im und in den öffentlichen Raum, mit Texten zum Thema und eigener Forschung.
Weitere Informationen unter: www.urbanaut.org
Anja Junghans beim flanerie-festival: Lasst uns Allianzen schmieden!

Oliver Jungwirth │ Oliver Jungwirth schloss 2009 sein Architekturstudium mit einer Forschungsarbeit in Rio de Janeiro/Brasilien ab, bei der er unterschiedliche stadtforscherische Methoden entwickelte und umsetzte. Von 2009 an arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Stadt- und Baugeschichte an der Technischen Universität Graz in den Gebieten Stadtforschung, Architektur- und Kunstgeschichte. Seit Anfang 2011 ist er als Architekt in Graz tätig.
Oliver Jungwirth beim flanerie-festival: Urban Tracks

Veronika Kienzle │ Bezirksvorsteherin Stadtbezirk Stuttgart Mitte.
Veronika Kienzle beim flanerie-festival: Ihr seid ja so charakterlos!

Dr. Michael Kienzle │ Dr. Michael Kienzle ist Literaturwissenschaftler, Vorstand der Stiftung Geißstraße 7 und Stadtrat. Im Rahmen der von der Stiftung Geißstraße 7 veranstalteten Stadtspaziergänge „Mein Stuttgart“ führten Dr. Michael Kienzle und andere Zeitgenossen jeweils unter einem ganz eigenen Blickwinkel durch Stuttgart.
Dr. Michael Kienzle beim flanerie-festival: TALK-WALK

Johannes Krause │ Magisterstudium in Kunstgeschichte, Vergleichende und Allgemeine Literaturwissenschaften und Allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen. Mitbegründer von Wir sind Babel/Stuttgart (2008). Ausstellungen in Wir sind Babel (von 2008 bis 2010). In seinen Bildern verfolgt Johannes Krause das Vergangene, das beinahe schon vergessen schien. Bilder ohne Referenz, konservative Fotografie. Später wird man es Archäologie des 21sten Jahrhunderts nennen.
Johannes Krause beim flanerie-festival: sehen gehen

Dr. Detlef Kron │ Leiter des Amts für Stadtplanung und Stadterneuerung Stuttgart.
Dr. Detlef Kron beim flanerie-festival: Ihr seid ja so charakterlos!

“Landschaftslabor Stadt” / Universität Stuttgart │ In welchem Stuttgart wollen wir in Zukunft leben? Welche Orte suchen wir auf und wie sieht unser Alltag aus, wenn der Klimawandel spürbare Wirklichkeit wird? Wie wollen wir das Miteinander von Stadt- und Landschaftsraum gestalten? Und welche Projekte entsprechen einer modernen urbanen Existenz unter veränderten natürlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen?
Architekturstudenten aus dem Seminar “Landschaftslabor Stadt” an der Universität Stutttgart setzen sich durch Diskussionen und Exkursionen durch Stuttgart und Barcelona mit diesen Fragen auseinander.
Landschaftslabor Stadt beim flanerie-festival: Irritation – und dann?

Nina Lentföhr │ Nina Lentföhr begann nach einigen Umwegen, unter anderem dem Studium der Volkskunde, Germanistik und Philosophie in Münster, an der Stuttgarter Musikhochschule Sprechen und Sprecherziehung zu studieren. Neben dem Studium arbeitete sie bereits als Sprecherin für Features, Hörspiele, Dokumentationen und Kurzfilme an der Hochschule der Medien in Stuttgart und für kommerzielle Studios. Als Ensemblemitglied der Akademie für Gesprochenes Wort trat sie bei Sprechprogrammen und Lesungen auf. Als mittlerweile frisch gebackene Absolventin arbeitet sie als Sprecherin beim WDR und beim Deutschlandradio und ist in verschiedenen Bühnenprogrammen zu hören und zu sehen.
Nina Lentföhr beim flanerie-festival: City-Trip 

Andrea Léonetti │ Geboren in Berlin-Wilmersdorf, kam Andrea Léonetti mit 16 Jahren nach Stuttgart. Hier absolvierte sie ihre Schauspielausbildung und hatte ihre ersten Festengagements. 1988 führte sie ihr Weg nach Paris, wo sie 15 Jahre lang lebte, Theater spielte, in internationalen Film- und Fernsehproduktionen arbeitete und als Synchronsprecherin in französisch und deutsch tätig war. 2003 kehrte sie nach Stuttgart zurück, wo sie seit der Gründung von Lokstoff! in der künstlerischen Leitung tätig ist und in bisher jeder Produktion mitspielte. Seit Januar 2009 ist sie im Vorstand der Freien Theater Stuttgart. Seit Januar 2011 im Bezirksbeirat Stuttgart Mitte.
Weitere Informationen unter: www.andrea-leonetti.de
Andrea Léonetti beim flanerie-festival:
Lasst uns Allianzen schmieden!Vorher/Nachher

LIGNA │ Die Gruppe LIGNA existiert seit 1997 und besteht aus den Medien- und Performancekünstlern Ole Frahm, Michael Hüners und Torsten Michaelsen. Unter anderem arbeiten sie im Freien Sender Kombinat (FSK), einem nichtkommerziellen Hamburger Radiosender. Ihre regelmäßige Sendung Lignas Music Box ist ein Wunschkonzert, bei dem die HörerInnen im Studio anrufen und ihre Wunschmusik selbst über das Telefon einspielen können.
Allen Arbeiten von LIGNA ist gemein, dass sie ihr Publikum als zerstreutes Kollektiv von ProduzentInnen begreifen. In temporären Assoziationen kann es unvorhersehbare, unkontrollierbare Effekte hervorbringen, die die Ordnung eines Raumes herausfordern.
Mehr Informationen unter: www.ligna.blogspot.com
LIGNA beim flanerie-festival: Für 4 Minuten ein Flaneur

Lokstoff! Theater im öffentlichen Raum e. V. │ Die freie Theatergruppe Lokstoff! unter der künstlerischen Leitung der  Schauspieler Wilhelm Schneck, Kathrin Hildebrand und Andrea Léonetti versteht sich als offenes und engagiertes Kollektiv. Die zentralen Inhalte von Lokstoff! sind das Leben in der Stadt, der urbane Mensch und seine Wertesuche im öffentlichen Raum. Lokstoff! spielt dabei nicht nur im und für, sondern auch über den öffentlichen Raum. Die Theatergruppe hematisiert ihn in seiner kulturellen und urbanistischen Dimension, um das Bewusstsein über die Relevanz von Öffentlichkeit für ein funktionierendes Gemeinwesen zu schärfen.
Mehr Informationen unter: www.lokstoff.com
Lokstoff! beim flanerie-festival:
Vorher/Nachher

Heinz-Peter Lüttgens / Trott-war e.V. │ Heinz-Peter Lüttgens wurde 1959 in Westfalen geboren und wuchs dort auf einem Bauernhof auf. Er lebt nun seit 5 Jahren in Stuttgart. Er ist seit rund zwei Jahren bei Trott-war und hier auch als Stadtführer bei den alternativen Stadtführungen tätig. Als Trott-war-Verkäufer hat er seine Standorte an der Klett-Passage (mittlerer Eingang zum Stuttgarter Hauptbahnhof) und in der Königstraße in Stuttgart.  
Trott-war e.V. gibt Menschen, die gerne übersehen werden – „Penner“, „Clochards“, „Berber“, langzeitarbeitslose, suchtkranke und psychisch auffällige Menschen – in seiner monatlichen Straßenzeitung Stimme und Gesicht. Der Zeitungsverkauf bietet Menschen mit geringem Einkommen eine niedrig-schwellige Beschäftigungsmöglichkeit. Das Engagement umfasst auch qualifizierte Beratung und praktische Hilfen bei der Alltagsbewältigung, zudem das Trott-war-Wohnprojekt, das Trott-war-Theater-Team, alternative Stadtführungen und das Projekt „Gegen den namenlosen Tod“.
Mehr Informationen unter:
www.trott-war.de
Heinz-Peter Lüttgens beim flanerie-festival: Die Straße als Wohnzimmer

Stefan Mayr / asphalt & anders Verlag │ Stefan Mayr studierte Germanistik und Geschichte in Konstanz. Anschließend absolvierte er ein Volontariat beim Ellert & Richter Verlag in Hamburg. Zurzeit ist er auch als Lektor beim Fackelträger Verlag in Köln tätig.
2009 gründete er gemeinsam mit Nico Schröder den asphalt&anders Verlag in Hamburg. Die Idee war, einen Verlag für raue und urbane Literatur ins Leben zu rufen. Der Lebensraum „Stadt“, der durch Widersprüche und unentwegte subjektive Neuentdeckung geprägt ist, ist ein ideales Feld für junge Literaten. Das Ziel des Verlagsprogramms ist Urbanität und Literatur zusammenzubringen und dabei das, was die Stadt im 21. Jahrhundert ausmacht, stets aus anderer Perspektive und in neuem Licht zu betrachten. Stefan Mayr ist bei asphalt & anders zuständig für Lektorat und Presse.
Mehr Informationen unter: www.asphalt-anders.verlag.de
Stefan Mayr beim flanerie-festival:
Lasst uns Allianzen schmieden!

Line Mocké
│ Studium der Pädagogik in Augsburg und Tübingen. Tätigkeit als Sozialarbeiterin. Ausbildung an der Freien Fotoschule Stuttgart. Stipendium der Freien Fotoschule (von 1999 bis 2000). Dozentin an der VHS Stuttgart (2002) und Dozentin für Farbfotografie an der Freien Fotoschule (seit 2002). Mitbegründerin von Wir sind Babel/Stuttgart (2008). Auftragsarbeiten und Ausstellungen im Bereich Fotografie seit 1999: BBK (2010), Wir sind Babel/Stuttgart (2010), Kulturhalle Tübingen (2007), Treffpunkt Rotebühlplatz und BBK (2006), GC sueddeutschland (2005), Blickfang/Stuttgart (2004), Rosenrot/Esslingen und Nicowa/Stuttgart (2003), Hebammenpraxis/Stuttgart (2002), Crescendo/Stuttgart und Gebäudeversicherung/ Stuttgart (2000) Gebäudeversicherung Baden-Württemberg, Blauer Salon/Tübingen, Galerie Nieser/Stuttgart und Rotebühlbau/Stuttgart (1999).
Mehr Informationen unter: http://d.aldinger-fotografie.de
Line Mocké beim flanerie-festival: sehen gehen

Natascha Moschini │ Die Stuttgarter Choreographin und Künstlerin Natascha Moschini studierte zeitgenössischen Tanz und Tanztheater an der Fontys Tanzakademie in den Niederlanden und setzte ihre Ausbildung mit einem Masterstudium in Performance Studies an der Universität Hamburg fort. Seit 2009 künstlerische Zusammenarbeit mit Antje Prust, mit der sie die Tanzperformance Schichtwechsel – Eine Anatomie in Schichten und Röhren (Stuttgarter Tanznacht 2009) und das Galopppopduo Ponydressing bildet.
Mehr Informationen zu Ponydressing unter:  www.myspace.com/ponydressing
Natascha Moschini beim flanerie-festival: Fit für Kunst (FFK)

Katharina Pia Müller │ Katharina Pia Müller studierte an der Eberhard-Karls Universität, Tübingen Empirische Kulturwissenschaften. Freiberufliche Fotografin und seit 2008 Mitarbeitern im Haus der Geschichte Baden Württemberg, Zuständigkeit in der Sammlung, Bildarchiv, Fotoarchiv. 2010 Mitarbeit als Assistentin der Kuratoren bei der Fotoausstellung „Von Bad Waldsee bis L. A. – Rupert Leser, Fotoreporter“ (Landesausstellung Haus der Geschichte Baden-Württemberg).
2008-2009 Mitarbeiterin des Forschungsprojekts „Heimatstadt Stuttgart“ (Kooperationsprojekt Kulturamt – Planungsstab Stadtmuseum Stuttgart, Ludwig-Uhland Institut für Empirische Kulturwissen, Leitung: Prof. Dr. Bernhard Tschofen und Dr. Anja Dauschek) mit dem Arbeitsschwerpunkt „Raumwahrnehmung in Stuttgart“, Leitung „Arbeitskreis Präsentation“ sowie Mitarbeit im „Arbeitskreis Presse und Öffentlichkeit“.
Katharina Pia Müller beim flanerie-festival:  Ihr seid ja so charakterlos! 

Doris Prlić │ Die Arbeitsschwerpunkte der in Linz lebenden Künstlerin liegen in den Bereichen Video, Sound und Medienkunst. Sie betreibt die Webgalerie „Feedback&Disaster“, ist Teil des Kollektivs „Kompott“ und setzt Audio/Video von Theater- und Performanceprojekten der Gruppe „gold extra“ um. Kuratorisch war Doris Prlić in den letzten Jahren u.a. für das Festival der Regionen (Linz/Oberösterreich), das Architekturforum Oberösterreich und die IG-Bildende Kunst tätig.
Doris Prlić beim flanerie-festival: Instant-Stadtparcour

Willy Rollé │ Willy Rollé ist in Paris geboren und aufgewachsen. Dort studierte er Philosophie. Nach unterschiedlichen Erfahrungen im Kulturmanagement im französischen Kulturinstitut und bei den Französischen Filmtagen in Tübingen schloss er ein Zweitstudium an der Hochschule der Medien in Stuttgart ab. Anschließend beteiligte er sich an unterschiedlichen Filmprojekten mit der Filmakademie, ARTE, BR, SWR etc. Der mittlerweile freiberufliche Filmemacher arbeitete u.a. für TRACE.TV oder KLETT-Verlag und veröffentlichte 2009 mit großem Erfolg seinen ersten Independent-Kurzfilm Kinderwunsch (http://kinderwunsch-derfilm.de), der weltweit auf Festivals in Montreal oder Puerto Rico lief. 2011 inszeniert er mit Laiendarstellern am ABV-Zimmertheater in Stuttgart das erfolgreiche Stück von Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri “Cuisine et dépendances”.
Willy Rollé beim flanerie-festival: Miniaturen einer Stadt 

Tina Saum │ Flaneur und Forscherin. Mitbegründerin und künstlerische Leiterin des Künstlerkollektivs “flanerie. labor für gedanken  &  gänge“.
Tina Saum beim flanerie-festival: Oft dachte ich: Straßen sind hingelegte Bilder & City-Trip

Thomas Schuler / Trott-war e.V. │ Thomas Schuler wurde 1965 in Freiburg i.Br. geboren. Vor mehr als 20 Jahren kam er nach Stuttgart. Er ist seit rund sechs Jahren bei Trott-war und führt hier seit etwa drei Jahren mit den alternativen Stadtführungen durch Stuttgart. Als Trott-war-Verkäufer hat er Standorte in Esslingen (Innere Brücke), Plochingen (Markt), Freiberg a. N. (Markt/Stadtmitte) und Herrenberg (Markt).
Trott-war e.V. gibt Menschen, die gerne übersehen werden – „Penner“, „Clochards“, „Berber“, langzeitarbeitslose, suchtkranke und psychisch auffällige Menschen – in seiner monatlichen Straßenzeitung Stimme und Gesicht. Der Zeitungsverkauf bietet Menschen mit geringem Einkommen eine niedrig-schwellige Beschäftigungsmöglichkeit. Das Engagement umfasst auch qualifizierte Beratung und praktische Hilfen bei der Alltagsbewältigung, zudem das Trott-war-Wohnprojekt, das Trott-war-Theater-Team, alternative Stadtführungen und das Projekt „Gegen den namenlosen Tod“.
Mehr Informationen unter: www.trott-war.de
Thomas Schuler beim flanerie-festival: Die Straße als Wohnzimmer 

Kurt Laurenz Theinert │ Kurt Laurenz Theinert ist Fotograf, Performer und Erfinder. Er konzentriert sein Schaffen auf visuelle Erfahrungen, die nicht bildhaft auf etwas verweisen und strebt nach einer abstrakt-reduzierten Ästhetik, die ihn – durch den Wunsch nach weiterer Entmaterialisierung – von der Fotografie schließlich zum Medium Licht führte. Sein präpariertes Keyboard („visual piano“) ermöglicht ihm, Räume mit Linien, Körpern und Farben statt mit Tönen zu füllen. In seinen Kompositionen und Improvisationen bricht er die statischen Merkmale seiner vorgefundenen Projektionsräume auf zugunsten nur in der Dynamik wahrnehmbarer Raumzusammenhänge. Im Grunde ist er Spieler und nutzt das Licht um live die materielle Realität zu bespielen, um den jeweiligen Ort und den Moment durch die veränderte Wahrnehmbarkeit noch bewusster zu machen.
Weitere Informationen unter: www.theinert-lichtkunst.de
http://creative.arte.tv/fr/space/Kurt_Laurenz_Theinert

Kurt Laurenz Theinert beim flanerie-festival:
Lasst uns Allianzen schmieden! 

Daniel Unger │ Daniel Unger ist Dipl.-Kommunikationsdesigner und hat an der ZHdK den MAS Design Culture bei Prof. Ruedi Baur absolviert. Er arbeitet als freier Art Director und Designforscher in Stuttgart und Zürich. Sein 2004 entstandenes Buch “black|book – Kommunikationsguerilla” ist ein Kompendium aller Formen subversiver Kommunikation im öffentlichen Raum und hat zahlreiche Designpreise gewonnen: http://issuu.com/studio_dudesign/docs/blackbook.
Ende 2011 wird seine Forschungspublikation im Corporate Design zu “Logo & Identität” veröffentlicht.

Mehr Informationen unter: www.mider.info und www.dudesign.de
Daniel Unger beim flanerie-festival: Irritation – und dann?

Bertram Weisshaar │ Bertram Weisshaar studierte, nach einer Lehre zum Fotografen und seiner Tätigkeit als Industriefotograf, Landschaftsplanung an der Universität GHK Kassel. Bertram Weisshaar ist seit 1995 freischaffend als Spaziergangforscher und Fotograf, in Partnerschaft mit unterschiedlichen Institutionen, tätig. 1998 gründete er alias – Altelier für Spaziergangsforschung in Dessau und 2001 das Atelier LATENT in Leipzig. Auswahl der von ihm realisierten Spaziergangsinszenierungen und gartenkünstlerischen Projekte: GPS-Spaziergang „Zwischen AVUS, Bahngleis und Knüppeldamm“, Berlin (2007), „quergebürstet“ und „Wo Anne ihren ersten Kuß erhielt“ für die Stadt Leipzig, „Sprawl Garden“-Gartenhappening für Kunstverein Leipzig, „Spaziergang in der Landschaftslücke“ im GrünGürtel Frankfurt (Main) für das Umweltamt Frankfurt, „Spaziergang mit Radio Promenadologie“ für die Internationale Bauausstellung Fürst Pücklerland und für EuroLandArt 2006. Lehraufträge an der Fachhochschule Nürtingen und an der Universität in Leipzig. Bertram Weisshaar erhielt den Kulturpreis Schwarzwald-Baar (2006), Förderung VG BildKunst (2006) und den Melitta Förderpreis Bildende Kunst (1999).
Mehr Informationen unter: http://www.atelier-latent.de
Bertram Weisshaar beim flanerie-festival: TALK-WALK
& Irritation – und dann?

Diana Wesser │ Die Performerin, Medienkünstlerin und Kuratorin Diana Wesser wurde 1970 in Stuttgart geboren und lebt seit 1994 in Leipzig, wo sie 2005 ihr Studium der Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) als Meisterschülerin von Prof. Alba D’Urbano abschloss. In Performances, Videos, (Audio)-Walks und partizipatorischen Projekten untersucht sie alltägliche Rhythmen, Routinen, und theatrale Strukturen im Alltag. Ihr Interesse gilt der Wechselwirkung von gebauter Umgebung und den Menschen, die sich in ihr bewegen sowie dem ‚aktiven Zuschauer‘, der nicht nur rezipiert, sondern durch aktive Teilnahme zum Co-Autor der Performance wird. Gemeinsam mit der englischen Architektin und Theoretikerin Helen Stratford gründete sie 2005 das Theorie- und Performanceprojekt ‚urban (col)laboratory‘, zur künstlerisch-wissenschaftlichen Erforschung urbaner Räume. Neben Ihrer künstlerischen Arbeit ist Diana Wesser als Kuratorin für zahlreiche Performancefestivals mit Schwerpunkt öffentlicher Raum tätig. Zuletzt leitete sie in 2010 gemeinsam mit Patrick Primavesi das Festival ‚play! LEIPZIG – Bewegung im Stadtraum’ in Zusammenarbeit mit dem Tanzarchiv Leipzig und dem Centraltheater Leipzig.
Mehr Informationen unter:
www.dianawesser.de /www.urbancollaboratory.net / www.playLEIPZIG.de
Diana Wesser beim flanerie-festival: Irritation – und dann?

Sylvia Winkler und Stephan Köperl │ Sylvia Winkler und Stephan Köperl sind als “Künstlerpaar” tätig; gemeinsame internationale Ausstellungstätigkeit seit 1997. Winkler und Köperl realisieren seither zusammen “Interventionen im urbanen Raum”, die sie mit Videos und Fotos dokumentieren. Grundsätzlich entwicklen sich ihre Projekte aus Beobachtungen vor Ort und werden speziell für die jeweilige Situation ausgearbeitet und temporär umgesetzt.
Studium an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart. Stipendien u.a. vom Land Baden-Württemberg, dem DAAD, der österreichischen  Bundesregierung, dem Canada Council for the Arts und des französischen  Ministère de l’Enseignement Supérieur et de la Recherche.
Mehr Informationen unter: http://www.winkler-koeperl.net
Sylvia Winkler und Stephan Köperl beim flanerie-festival: Ihr seid ja so charakterlos!

Xin-Yi Zhou │ Graphikdesign in Taipeh/Taiwan. Architekturstudium an der TungHai Universität in Taichung/Taiwan und an der Universität in Stuttgart. Xin-Yi Zhou arbeitet seit 1999 als Architektin und Künstlerin in Stuttgart. Ausstellungen in Stuttgart: Kunstbezirk (2010), WKV (2010), BBK (2009 und 2008), Wir sind Babel (2009), Rathaus (2009).
Mehr Informationen unter: http://www.xyzhou.net
Xin-Yi Zhou beim flanerie-festival: Oft dachte ich: Straßen sind hingelegte Bilder

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